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Parallelogram

la terra sommersa

Vorwort | Besetzung | Aufführungen | Partitur
Vorwort
la terra sommersa entstand 2014 aus dem Duo la terra sommersa … un campanile für Violoncello und Klavier, welches im Februar 2013 im Wiener Musikverein durch Alexander Gebert und Anna Magdalena Kokits uraufgeführt wurde. Im Zuge der Orchestrierung erfuhr das dreisätzige Werk eine neue kompositorische Ausleuchtung, die insbesondere auch durch die interpretatorischen Ideen aus den Aufführungen der Kammermusikfassung inspiriert wurde.

Ich habe versucht, beim Instrumentieren sowohl die unterschiedlichen poetischen Stimmungen der Komposition stärker zu konturieren, als auch den dramaturgischen Wandel des Stückes als orchestrales Relief zu modellieren. Die farblich minutiös ausgelotete kammermusikalisch-lyrische Intimität kontrastiert die versammelte Klangfülle des Kollektivs aus 15 solistisch agierenden EnsemblemusikerInnen.

Im Versunkenen türmen sich Klänge, die obskur und unheim-lich – bisweilen bedrohlich – empor an die Oberfläche drän-gen, um ihren inneren Zauber impressionistischer Farbgewal-ten regnen zu lassen. Aus dem Dunkel magischer Nachtklänge ergießt sich ein Ozean aus smaragdgrünem Wasser, dessen Querung äolische Winde begleiten. Von weit her dringen die seidenen Töne der Harfen, von Aiolos Atem geschlagen. Unten im Sumpf der ertrunkenen Erde trägt starr einer Glocke letztes Geläut‘ ein verfallener Kampanile.
Besetzung
Flöte
Oboe
Klarinette (auch Bassklarinette)
Altsaxofon (auch Baritonsaxofon)
Fagott

Schlagwerk (2–3 Spieler)
Harfe
Celesta
Klavier

2 Violinen
Viola
Violoncello
Kontrabass
Aufführungen
30. November 2015
Wien, Musikverein (Gläserner Saal)
Ensemble Kontrapunkte
Peter Keuschnig
, Dirigent

25. Jänner 2016
Radio Ö1, »Zeit-Ton«
Ensemble Kontrapunkte
Peter Keuschnig, Dirigent
Partitur
Werfen Sie einen Blick in die Partitur.